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67. Etappe von Sélestat (F) nach Straßburg (F)

67. Etappe von Sélestat (F) nach Straßburg (F)

Quelle surprise

und warum es gestern keinen Beitrag gab. Sélestat hat riesige Überraschungen für mich bereit gehalten. Nachdem ich vorgestern den Beitrag fertiggestellt hatte, wollte ich eigentlich gleich in das Städtchen auf Erkundungstour. Astrid hat mich allerdings mit allerlei Vorwänden im Hotel gehalten, bis es an die Tür geklopft hat. Völlig ahnungslos habe ich dann meiner Tochter Zarah in die Augen geschaut. Und als ob es damit nicht genug Überraschung gewesen wäre, standen auch noch unsere Freunde Andrea und Horst aus der Eifel vor der Tür. Welch eine Freude – alle haben dicht gehalten und die Sache von langer Hand geplant. Schön, dass wir alle im gleichen Hotel wohnen und somit viel gemeinsam unternehmen können.

Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich auf jeden Fall in diesem Jahr noch „Klein-Venedig“ in Colmar und meinen Lieblingswinzer in Eguisheim besuchen werde. Dass es aber so schnell geht, damit habe ich nicht gerechnet. Wir haben den Ruhetag und die größere Mobilität durch die mitgebrachte Blechbüchse genutzt, um eine kleine Rundfahrt zu den schönsten Orten im Elsass zu machen. Einfach wunderbar bei allerschönstem Wetter in bester Gesellschaft. So macht Radeln Spaß 🙂

Heute Morgen mussten wir uns dann leider wieder verabschieden – die einen in Richtung Heimat, wir nach Straßburg. Ein wunderschöner Radweg: die „Veloroute du Vignoble d´Alsace“. Der Weg führt durch ein Meer von Rebstöcken, das macht Hoffnung, dass die Weinversorgung auch in diesem Jahr gesichert ist.

Leider ziehen dunkle Wolken auf, die nichts Gutes erahnen lassen. Und so ist es dann auch: Ab dem pittoresken Dörfchen Obernai fahren wir im Regen. Gut – dass wir unsere Ponchos rechtzeitig angezogen haben. Die Dinger haben sich bewährt. Die Füße werden zwar nass – aber bei den Temperaturen kann man damit leben. Weiter oben bleibt es relativ trocken.

So erreichen wir Straßburg schneller als gewöhnlich. Wir haben einfach die Kraft des zweiten Herzens etwas stärker in Anspruch genommen. Mit dem Ergebnis, dass unser Zimmer noch nicht bezugsbereit war. Also haben wir bei einem Heißgetränk die Zeit in der Hotelbar überbrückt – auch nicht übel.

Mittlerweile hat auch der Regen aufgehört und die Sonne kämpft sich durch die Wolken, so dass einem kleinen Stadtrundgang nichts mehr im Wege steht.

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