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Ausflug zum nördlichsten Strand Deutschlands

Ausflug zum nördlichsten Strand Deutschlands

Heute mal einen Zipfelpunkt besuchen

Nachdem ich aufgrund der pandemiebedingten Änderung der Strecke den westlichsten Punkt Deutschlands ausgelassen hatte, stand heute der nördlichste Punkt auf dem Pflichtprogramm. Also erst mal mit dem Zug nach Westerland. Gar nicht so einfach wie sich gezeigt hat – bin ich doch in den falschen Zug eingestiegen und erst mal nach Dagebüll gefahren. Zugegeben, es war nicht allein meine Schuld, da der nette Zugbegleiter mich zur Eile drängte. Schließlich sollte der Zug ja abfahren und ich musste mit meinem Rad noch zusteigen. Erst beim Kartenkauf ist uns beiden klar geworden, dass das ein Fehler war. Da ich aber Zeit habe, war es kein Problem, zweimal 18 Minuten Fahrt und noch einmal den Hafen in Dagebüll sehen.

Dann bin ich aber in den richtigen Zug eingestiegen und über den Hindenburg-Damm nach Westerland gefahren. Das ist bequem, schnell und gar nicht so teuer. Langsam steigt auch die Temperatur und die lästige Jacke kann ausgezogen werden – schließlich haben die Schafe ja auch keine mehr an.

Anstelle des Deichs ist hier eine Düne. Toll bewachsen und wegen des Naturschutzes eingezäunt. Die ganze Insel ist sehr schön, total ordentlich aufgeräumt und wirklich sehenswert. Die Strände hinter der Düne sind den Ausflug wert gewesen. Und dann ist da ja noch der Zipfelpunkt – mit dem Rad leider nicht direkt zu erreichen, aber zu Fuß geht das schon.

Zwischenzeitlich ist die Sonne da und gibt alles. Die ersten Artgenossen gehen schon ins Wasser. Die Nordsee hat heute laut Anschlag an der Bude gute 15 Grad Celsius. Quasi Badewannentemperatur!

Morgen geht es dann wieder mit einer normalen Etappe weiter. Entlang der dänischen Grenze bis Flensburg. Und wieder einmal Glück – die Inzidenz in Dänemark ist gefallen. Kein ausgewiesenes Risikogebiet mehr. Ich kann also die Grenze passieren und muss nicht befürchten in Quarantäne gehen zu müssen.

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