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Ruhetag mit Ausflug zum Illerursprung

Ruhetag mit Ausflug zum Illerursprung

So eine Überraschung

Nachdem gestern der große Abschied zelebriert wurde, stand die Überraschung kurz nach der Ankunft in der Pizzeria vor uns. Ein ganz alter Freund aus VK hat sich mit seiner Tochter und der Partnerin auf den Weg nach Fischen gemacht. Unglaublich – kurz vorher hatten wir noch telefoniert und dann stehen sie in voller Lebensgröße vor mir. Ich dachte erst einmal, es tut nicht gut, so lange alleine unterwegs zu sein – da bekommt man Halluzinationen. Einmal Brille aus, Augen reiben, Brille wieder an – und sie stehen immer noch an Ort und Stelle. Also doch Realität – Wahnsinn!

Heute Abend werden wir das noch toppen und Günters Bruder mit seiner Familie auf der Alpe Dornach treffen. Wenn das so weiter geht, treffe ich hier mehr Saarländer als an einem gewöhnlichen Tag im Saarland.

Ansonsten wurde der Ruhetag wie üblich für die Waschaktion genutzt. Erfreulicherweise hat uns unser Hotel „verWeiler“ in Weiler seine Waschmaschine und den Trockner hierfür überlassen. Überhaupt ein tolles Haus mit völlig neuen Zimmern und Boxspring Betten. Der Schlaf war hervorragend, da auch kein Straßenverkehr in der Nähe ist. Eigentlich ein idealer Ausgangspunkt für einen Aktivurlaub.

Apropos Aktiv: natürlich wurde auch kurz nach dem Zustand unserer Räder geschaut. Da Astrid die Hörnchen ihres alten Rades vermisst, werden die Griffe getauscht – sind ja die gleichen Lenker. Danach noch eine kleine Testfahrt in Richtung Oberstdorf. Immer an der Iller entlang führt ein toller Radweg. Bei allerbestem Wetter macht es echt Laune durch die Landschaft zu gondeln. Völlig ohne Stress und ohne festgelegtes Ziel. Dementsprechend verzichten wir auch wie angekündigt auf den südlichsten Punkt Deutschlands. Wir sind ganz in der Nähe – das muss genügen. Ohne festes Schuhwerk ist die Gefahr, schief zu treten, einfach zu groß. Noch ein Blick von oben auf die Skiflug-Anlage, die laut Werbung schon einmal von einer überdimensionierten Blechkiste befahren wurde und schon geht es wieder gemütlich zurück in einen kleinen Biergarten. Heute ist Urlaub!

Morgen geht es zum Bodensee – hierbei werden wir die 10.000,00 Euro Spendenmarke knacken – das find ich wirklich erfreulich. Ich danke allen Spendern für den Rückenwind und sage auch, dass man immer noch Spender werden kann. Wer nicht namentlich genannt werden will, schreibt hinter seinen Vornamen einfach das Wort „Anonym“, und schon trage ich das entsprechend in der Liste ein.

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