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10. Etappe: Leer – Leezdorf

10. Etappe: Leer – Leezdorf

So ganz richtig am Meer bin ich immer noch nicht.

Nach einem tollen Aufenthalt in Leer und einem super komfortablen Zimmer im Hotel Frisia mache ich mich auf die Socken – ich wollte ja schließlich ans Meer. Leider waren mir die Zimmer in Norden oder Norddeich dann etwas zu teuer – schließlich muss ich mit der Haushaltskasse sparsam umgehen. Also ist es der Leezdorfer Hof geworden, und der ist überhaupt nicht am Meer.

Macht nix, dafür gibt es hier Windmühlen und bestimmt ordentliche Portionen. Muss schließlich etwas für den Kalorienhaushalt tun. Mein Bordcomputer behauptet immerhin, dass ich täglich zwischen 1500 und 2000 Kalorien zusätzlich verbrauche.

Fähre

Es geht hinter dem Damm bis zur Fähre. Wunderbar – hier kann man nun im Zweifel sein, ist das noch die Ems oder schon die Nordsee. Es gibt jedenfalls schon Ebbe und Flut. Derzeit ist Ebbe, ein eher trauriges Bild. Da freut man sich doch auf die Flut morgen.

Ebbe

Eine geniale Erfindung fällt mir noch auf. Hier sind die Radwege beleuchtet. Also nicht einfach mit Straßenlaternen, das hat man ja schon öfter gesehen. Nein, hier sind Batterien, PV-Panels und LED-Lampen an einem Mast zusammengefügt. In der Tat eine einfache aber auch wirkungsvolle Idee.

Kurz vor dem heutigen Tagesziel sehe ich dann noch einen Auerhahn (Werner meint es sei ein Fasan) am Wegesrand. Wer weiß, ob das ein gutes Zeichen ist, eine „Bauer“nweisheit dazu fällt mir nicht ein.

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